Berlins Polizei schickt fast 3000 Beamte in Silvester-Einsatz

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Polizeieinsatz in Berlin

Die Berliner Polizei bereitet sich mit einem massiven Personalaufgebot auf die Silvesternacht vor. Geplant sei der Einsatz von 2900 Beamten - 600 von ihnen aus anderen Bundesländern, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Bei dem Einsatz gehe es vor allem um die Durchsetzung des Infektionsschutzes, indem Menschen-Ansammlungen verhindert werden. Die Beamten sollten die Böller-Verbotszonen kontrollieren und auch bei illegalen Silvester-Partys einschreiten.

Wer gegen die Auflagen verstößt, kann mit einem Bußgeld von bis zu 1000 Euro belegt werden. Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik sagte im rbb-Inforadio, die Einsatzkräfte seien für die Silvesternacht gut aufgestellt. "Wir wollen Ansammlungen verhindern, um in dieser zugespitzten Situation einen weiteren Anstieg der Infektionszahlen zu verhindern". Dazu zähle auch, gegen "immer noch denkbare, auch unerlaubte Versammlungen" vorzugehen - etwa von so genannten Querdenkern oder Menschen aus dem linksextremistischen Bereich.

Die Beamten hätten insbesondere das Regierungsviertel und das Brandenburger Tor im Auge, wo sich normalerweise hunderttausende Menschen zum Feiern des Jahreswechsels versammeln: "Es lohnt nicht, zum Brandenburger Tor zu kommen, das ist weiträumig abgesperrt", sagte die Polizeipräsidentin. Sie setze auf die Vernunft der Bürger: "Wir haben einen großen Teil der Berlinerinnen und Berliner, die vernünftig sind und zuhause zu fünft feiern", sagte Slowik.

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