Berliner Zoo: Verhaltensstörungen: Was ist los mit Pandabärin Meng Meng?

Experten wollen herausfinden, was dem Tier fehlt

Familien und Schulklassen drängeln sich vor den Schaufenstern, jeder möchte einen Blick auf die tierischen Stars erhaschen: Seit die zwei Riesenpandas Meng Meng (Träumchen) und Jiao Qing (Schätzchen) im Juni aus China nach Berlin kamen, sind sie die unangefochtenen Hauptattraktionen des Berliner Zoos. Hunderttausende Besucher haben die neue, knapp 10 Millionen teure Panda-Anlage bereits besucht. Im Zoo-Shop türmen sich Souvenirs mit Pandamotiven: Becher, Taschen, Plüschtiere.

Während sich der männliche Bär Jiao Qing bereits an den Rummel und die neue Umgebung gewöhnt zu haben scheint, verhält sich Pandadame Meng Meng auch drei Monate nach ihrer Ankunft auffällig. Sie läuft oft rückwärts, meist tapsig, stößt mit ihrem Hinterteil an Wände und Glasscheiben. Ihr neues Gehege hat sie bislang nur rudimentär erkundet. "Sie begrenzt sich auf einen sehr kleinen Bereich", bestätigt Zoo-Sprecherin Katharina Marie Sperling. Anfangs hatte sogar ein Teil des Geheges für Besucher gesperrt werden müssen, um die scheue Meng Meng nicht zu stören.

Im Sommer hatte der Zoo noch gemutmaßt, es könne sich um Eingewöhnungsschwierigkeiten handeln

Warum die Pandabärin mit den schwarzen Puschelohren solche Probleme hat, ist für den Zoo bislang ungeklärt. "Die Experten, mit denen wir zusammenarbeiten, haben noch keine Ursache finden können. Aber wir werden weiter beobachten, wie sie sich entwickelt", sagt Sperling. Im Sommer hatte der Zoo noch gemutmaßt, es könne sich um Eingewöhnungsschwierigkeiten handeln...

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