Berliner Zoo: Pandadame Meng Meng frisst Deko-Bambus

Pandadame Meng Meng

Im Berliner Zoo sorgt Panda-Dame Meng Meng weiter für Überraschungen: Sie frisst mit großem Vergnügen frisch gepflanzten Bambus, der eigentlich als Dekoration im Gehege gedacht war. "Sie sitzt da drin wie Pandas in freier Natur. Wahrscheinlich schmeckt ihr frischer Bambus einfach noch besser", sagte Zoo-Sprecherin Philine Hachmeister am Dienstag. Meng Meng scheine sich in Berlin wohlzufühlen. Pandas gelten bei der Auswahl von Bambus-Sorten, ihrer Hauptnahrungsquelle, als sehr wählerisch. Sie fressen davon bis zu 40 Kilo am Tag.

Seit zwei Tagen lege Bärin Meng Meng auch nicht mehr den Rückwärtsgang ein, ergänzte Hachmeister. Dieses ungewöhnliche Verhalten hatte das vierjährige Weibchen bereits in China gezeigt und auch in den ersten Wochen im Zoo. "Meng Meng ist bisher aber höchstens fünf Minuten am Tag rückwärts gelaufen", sagt die Sprecherin. Der Grund dafür sei weiter unklar. Es könne am Spiel der Hormone in der "Panda-Pubertät" liegen, aber auch an Meng Mengs Vergnügen, sich vor Publikum in Szene zu setzen. Schon in China sei sie ein kleiner Star gewesen.

Pfleger versuchten zur Zeit, dem Panda-Weibchen den Rückwärtsgang abzugewöhnen: Für eine Vorstellung gibt es kein Leckerli. Dafür bekommen beide Pandas Belohnungen, wenn sie sich im medizinischen Training zum Beispiel auf Kommando auf den Rücken drehen. Das ist wichtig, um die Tiere bei gesundheitlichen Problemen ohne Narkose untersuchen zu können. Bald liegt die Pflege der Pandas ganz in den Händen des Zoos. Wie vereinbart...

Lesen Sie hier weiter!