Berliner Zoo: Gehege für Pandabären im Zoo Berlin feierlich eröffnet

Der chinesische Präsident Xi Jinping vor dem neuen Panda-Gehege

Mit leichter Verspätung hat am Mittwochnachmittag der Staatsakt für die neuen Panda-Bären im Zoo Berlin begonnen. Zuerst sprach der chinesische Staatspräsident Xi Jinping. Er sagte, er hoffe die beiden Bären würden die Beziehungen zwischen China und Deutschland noch weiter vertiefen und Botschafter der Freundschaft sein.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die im Anschluss sprach, sagte bei ihrer Ansprache, Berliner hätten ein ganz besonderes Verhältnis zu Bären und ein großes Herz für sie. Ein besonders schönes und langes Kapitel dieses Verhältnisses habe man dem Panda Bao Bao zu verdanken, der vor fünf Jahren im Zoo starb. Jiao Qing und Meng Meng würden sehnlich von den Berlinern erwartet. Bereits die Ankunft in Berlin sei ein großes Ereignis gewesen. Aber heute sei die Eröffnung des neuen Hauses der Höhepunkt. Es sei ganz offensichtlich alles getan worden, damit die beiden sich wohlfühlen. Jetzt habe man zwei sehr sympathische Botschafter hier. Sie denke, Jiao Qing und Meng Meng werden Sonderbotschafter in Berlin sein.

Danach gingen Merkel und Xi Jinping in das Pandagehege, wo der Vorhang vor der Scheibe weggezogen wurde - was die Pandas so gar nicht beeindruckte. Sie fraßen einfach ihren Bambus weiter.

Der Berliner Jahrhundertregen der vergangenen Woche hatte die feierliche Eröffnung der neuen Panda-Anlage im Berliner Zoo allerdings durcheinandergebracht. Denn die beiden Bären Meng Meng (Träumchen) und Jiao Qing (Schätzchen) betraten die Außenanlage gar nicht. Das hatte der...

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