Berliner Polizei: Polizeihunde bekommen jetzt eine lebenslange Rente

Im Einsatz: Drogenspürhunde haben in Berlin viel zu tun

Berlin. Hunde haben bislang treu bei der Berliner Polizei Dienst geleistet, ohne nach ihrem Ausscheiden Rente zu beziehen oder im Falle einer Krankheit finanziell versorgt zu sein. Das soll sich nun ändern. Der Innenausschuss des Abgeordnetenhauses hat am Montag beschlossen, dass Berlin den Halter der Tiere künftig auch im Ruhestand finanziell unterstützt. Die Innenexperten empfehlen dem Hauptausschuss, ab 2018 für alle pensionierten Diensthunde pro Jahr 85.000 Euro bereitzustellen. Das sind 50.000 Euro mehr, als vom rot-rot-grünen Senat ursprünglich geplant war. Künftig stehen pro Jahr 235.000 Euro für die aktiven Hunde sowie für alte und kranke Tiere außer Dienst zur Verfügung.

Zwar hatte die FDP noch mehr Geld für die Tiere gefordert, dennoch zeigte sich der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Marcel Luthe nach dem Beschluss zufrieden: "Ich freue mich, dass der Antrag der FDP auf eine zusätzliche Erhöhung die Mehrheit überzeugt hat. Endlich verbessert sich die Situation der Diensthunde und ihrer Halter." Auch die Vertreter der anderen Fraktionen betonten, dass dies notwendig sei. Denn andere Bundesländer haben bereits eine bessere Versorgung der Tiere im Alter geregelt.

Derzeit sind etwa 130 Hunde im Dienst der Berliner Polizei. Sie werden beispielsweise zur Rauschgiftsuche oder zum Aufspüren von Straftätern eingesetzt. Für sie erhalten die Diensthundeführer derzeit eine monatliche Pauschale von knapp 73 Euro, also knapp 874 Euro im Jahr. Dazu kommen noch Tierarztkosten von r...

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