Berliner Perlen: Ein Tante-Emma-Laden für Szenegänger

Die Besitzer Lars Niebuhr (li) und Ulf Rating

Kaum sind um 11 Uhr die Graffiti-verzierten Rollläden hochgezogen, stöbern fünf potenzielle Kunden durch die etwa 80 Quadratmeter großen Verkaufsräume von "Big Brobot". Geschäftssprache ist an diesem Vormittag überwiegend Englisch. Eine junge Frau aus Barcelona und zwei junge Männer aus Stockholm interessieren sich weniger für die ausgefallenen T- und Sweat-Shirts, Hoods, Jacken und Damenbekleidung. Sie suchen ausgefallene Mitbringsel vom dreitägigen Berlin-Trip.

Neugierig stöbern sie durch Regale, in denen kleine Dosen stehen, die wie alte Tonbandkassetten aussehen, Berliner U-Bahn-Modelle aus Holz, Sonnenbrillen mit Bügeln aus Bambus und amüsieren sich über witzige Postkarten. Für Nintendo-Fans sind kleine Döschen mit Süßigkeiten, Magnete und Anhänger im Angebot, es gibt Yummy-Figuren aus Stoff in grellen Farben und eine ganze Vitrine voller Figuren, von Blechrobotern bis zu Sondereditionen von Simpson-Figuren.

Designer-Toys heißen die in der Fachsprache. Für Star-Wars-Fans ist "Big Brobot" eine wahre Fundgrube: Freunde von Luke Skywalker und den Jedirittern haben hier zwischen meterhohen Figuren, Kleinfiguren und Dutzenden weiteren Merchandising-Produkten die Qual der Wahl. Auch nützliche Fahrrad-Gimmicks wie magnetische Reflektoren, Lenker-Halter für Kaffeebecher oder portable LED-Beleuchtung, die per USB am Rechner aufgeladen werden kann sind im Programm.

Die Idee für das Konzeptwurde in Hongkong geboren

Brauchen tut man so etwas nicht unbedingt, aber ausgefallen und besonde...

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