Berliner Mauer: 56. Jahrestag des Mauerbaus - Politiker gedenken der Opfer

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU, v. r.), der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) und der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland (SPD), legen Kränze an der zentralen Gedenkstätte an der Bernauer Straße nieder

56 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer haben Politiker der Opfer an der früheren Grenzanlage gedacht. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland (SPD), und in Vertretung des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) legten an der zentralen Gedenkstätte an der Bernauer Straße Blumenkränze nieder.

Zuvor hatten sie in der Kapelle der Versöhnung an einer Andacht mit Zeitzeugen und Angehörigen von Opfern teilgenommen. In einer Rede forderte die stellvertretende Direktorin der Stiftung Berliner Mauer, Maria Nooke, dabei die anwesenden Politiker auf, sich auch jenseits des Wahlkampfs für die Belange der Opfer des SED-Regimes einzusetzen.

Grütters hatte die Mauer in einer Mitteilung zuvor als "weltbekanntes Symbol der Gnadenlosigkeit des SED-Regimes" bezeichnet. "Der Opfer von Mauer, Teilung und staatlicher Repression zu gedenken, ist und bleibt elementarer Bestandteil und unserer gesamtstaatlichen Erinnerungskultur."

Müller hatte am Freitag das Gedenken an die Mauer angemahnt. "Die Teilung, der mit ihr verbundene Schmerz und das Leid vieler Menschen sind Teil unserer Geschichte, der niemals in Vergessenheit geraten darf", sagte der SPD-Politiker laut Mitteilung. Der 13. August 1961, der Tag des Mauerbaus, sei einer der schwarzen Tage in der Geschichte Berlins und Deutschlands, so Müller. "Mit der brutalen Spaltung der Stadt wurden Familien und Freundschaften auseinander geriss...

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