Berliner Champions: Gestatten, Berlins bester Fänger

Jeffrey Wolburg fängt für die Sluggers

Berlin.  Wenn es bei den Baseballern der Berlin Sluggers etwas zu feiern gibt, dann hat Jeffrey Wolburg jedes Mal einen unschlagbaren Vorteil. Schließlich wohnt er direkt über der Vereinskneipe, die im Übrigen seinem Vater gehört. Dessen Tätigkeit als Wirt war auch dafür verantwortlich, dass Wolburg als Kind überhaupt mit Baseball angefangen hat. Einst führte der Vater nämlich eine Lokalität auf einem Fußballplatz. Eines Tages schaute dort ein Schiedsrichter vorbei, der nicht nur beim Fußball pfiff, sondern gelegentlich auch beim Baseball. Auf seine Empfehlung hin besuchte Wolburg mit seinem Opa ein Heimspiel der Sluggers, die damals noch in der ersten Liga spielten – und verstand erst einmal gar nichts.

"Die Regeln sind schon kompliziert", findet der 31-Jährige auch heute noch. Dennoch war er gleich begeistert von dem Spiel. Eine Woche später meldete er sich zum Training an. Als 15-Jähriger spielte er bei den 1. Männern, ab 2011 auch noch einmal für drei Jahre erstklassig, ehe die Sluggers aus der Bundesliga abstiegen. Aktuell spielt der Klub aus Neukölln in der zweiten Liga und peilt dort die Meisterschaft an, wenngleich man wohl aus finanziellen Gründen auf einen Aufstieg verzichten würde.

Letzte Chance auf den Titel

Am heutigen Sonntag (13 Uhr, Königshorster Straße) geht es im Stadtderby zweimal gegen die Berlin Flamingos aus Frohnau, die momentan Erster sind, allerdings auch schon mehr Spiele absolviert haben. Gewinnen die Flamingos beide Partien, haben die Sluggers und auch Verfolg...

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