Ein Berliner Bitcoin-Startup könnte die Banken-Branche ins Wanken bringen

Christoph Damm
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Bei Lieferando könnt ihr jetzt mit Bitcoins zahlen, Daimler nutzt die Blockchain-Technlogogie für ein Finanzprodukt und der rasante Kursanstieg der Bitcoins sorgt ohnehin für Aufsehen. Die digitale Währung und die Technologie dahinter scheinen gerade den Massenmarkt zu erobern — und immer mehr Firmen setzen auf die Blockchain-Technologie.

Das hilft auch den Unternehmen, die sich schon länger mit dem Thema Digitalwährung beschäftigen. Dazu gehört das Berliner Startup Bitwala, das unter anderem mit dem dritten Preis des deutschen Innovationspreis ausgezeichnet wurde. Bitwala bietet Bankkonten auf Blockchain-Basis an und hat die Bedeutung dieser Technologie schnell erkannt.

„Blockchain ist die größte Erfindung seit Internet“ 

„Die Blockchain ist die größte Erfindung seit der Einführung des Internets. Das Internet schaffte es, Informationen in einer hohen Geschwindigkeit auszutauschen, mit der Blockchain gilt das nun auch für Werte, wie beispielsweise Geld“, erklärt Mit-Gründer Jörg von Minckwitz im Gespräch mit Business Insider. 

Die Entwicklung soll aber noch lange nicht am Ende sein. Immer mehr Branchen und Einrichtungen erkennen die vielen Einsatzmöglichkeiten. „Die Lobby für die Blockchain-Technologie ist riesig: Die Industrie hat großes Interesse daran, weil sie damit sichergehen können, dass Unternehmen auch wirklich ihr Geld erhalten. Auch die Politik sieht Vorteile, beispielsweise könnten Unternehmenssteuern dann in Echtzeit gezahlt werden und nicht erst einmal jährlich über den Steuerausgleich. Derzeit muss der Staat über ein Jahr auf sein Geld warten.“

Lobby für Blockchain ist groß

Jörg von Minckwitz bitwala

Was von Minckwitz damit meint, ist einer der großen Vorteile der Blockchain: Ständige Kontrolle des Netzwerkes. Während früher vor allem die Käufer Angst hatten, im Internet betroffen zu werden und beispielsweise keine Waren trotz Zahlungen zu erhalten, gibt es bei etablierten Shops heute solche Probleme in der Regel nicht mehr.

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