Berlinale: "Sixth-Sense"-Regisseur M. Night Shyamalan wird Jury-Präsident

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M. Night Shyamalan übernimmt im kommenden Jahr den Vorsitz der Berlinale-Jury. (Bild: Dia Dipasupil / Getty Images)
M. Night Shyamalan übernimmt im kommenden Jahr den Vorsitz der Berlinale-Jury. (Bild: Dia Dipasupil / Getty Images)

Im kommenden Jahr soll die Berlinale endlich wieder vor Publikum stattfinden. Über die Gewinnerfilme entscheidet dann der US-Regisseur M. Night Shyamalan mit.

Seine Filme mag man lieben oder hassen, vorbei kommt man an M. Night Shyamalan zumindest als Cineast jedoch kaum: Seit "The Sixth Sense" zählt der in Indien geborene US-Amerikaner zu den erfolgreichsten Regisseuren der Gegenwart, zuletzt lief sein Thriller "Old" in den deutschen Kinos. Nun wird Shyamalan Jury-Präsident der Berlinale: Im kommenden Jahr soll der 51-Jährige über die Gewinnerfilme des wichtigsten deutschen Filmfestivals mitentscheiden.

"Er hat mit seinen Filmen ein Universum geschaffen, in dem Ängste und Sehnsüchte eng beieinanderstehen und junge Menschen nicht nur die Hauptfiguren, sondern auch die treibenden Kräfte sind, um Ängste zu überwinden", sagt Carlo Chatrian, der Künstlerische Leiter der Berlinale, über den Regisseur. "Im US-Filmgeschäft ist Shyamalan eine einzigartige Figur, ein Filmemacher, der seiner Vision treu geblieben ist. Diese wahrhaftige innere Haltung suchen wir auch bei der Auswahl unserer Filme."

"Ein Geschenk, das ich sehr gerne annehme"

Die Einladung nach Berlin, so Shyamalan in einer Stellungnahme, bedeute ihm viel. "Für einen Filmemacher ist das eine besondere Auszeichnung. Die Gelegenheit zu erhalten, die besten Talente der Welt zu unterstützen und zu feiern, ist ein Geschenk, das ich sehr gerne annehme."

Die 72. Internationalen Filmfestspiele Berlin finden vom 10. bis zum 20. Februar 2022 statt. Geplant ist - anders als in diesem Jahr - eine Präsenzveranstaltung.

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