Mein Berlin : Was wirklich gegen den Regen hilft

Nina Paulsen begegnet dem Berliner Stadtleben und muss sich ausnahmsweise auch mal über das Unwetter in Berlin auslassen

In diesen Tagen ist es pitschepatschenass in Berlin. Kein Wunder, dass alle über das Wetter reden. Ich muss das hier jetzt auch mal machen, obwohl das natürlich verpönt ist. Zum Wetter sagt man nur etwas in ganz komischen Gesprächssituationen, die durch gegenseitiges Anschweigen noch komischer werden würden. Da nippt man dann an seinem Kaffee (in der Teeküche im Büro) oder an seiner Weißweinschorle (beim Stehempfang des örtlichen Müllentsorgers), zeigt aus dem Fenster und sagt Dinge wie: "Tja, Herr Blümel, wir sind hier drin und draußen scheint die Sonne. Gemein, was?" oder "Ah, wieder Regen! Wurde mal wieder Zeit, haben wir ja schließlich zwei Tage nicht gehabt. Hahaha." Ja. Wetterdialoge sind einfach schrecklich.

Wenn man bei Berlin drei Buchstaben ändert und noch einen weglässt heißt es "Regen"

Aber im Moment führt kein Weg an der Auseinandersetzung mit dem Berliner Witterungsgemenge vorbei. Wir befinden uns mitten in einem Regenmarathon. Eine Mückenplage bricht über die Stadt herein, weil der Sommer so nass war wie noch nie. Ausnahmezustand. Vollgelaufene Keller. Alarm. Die Feuerwehr kommt gar nicht mehr zur Ruhe. Ich weiß nicht, ob es schon jemandem aufgefallen ist, aber wenn man beim Wort "Berlin" drei Buchstaben ändert und noch einen weglässt heißt es "Regen". Das, liebe Freunde, kann ja wohl kein Zufall sein.

Aber eigentlich ist das alles doch gar nicht so schlimm, wie die vielen Meckerer jetzt glauben machen wollen. Es gibt nur ein paar Kleinigkeiten, die man beachten m...

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