Berlin Volleys: Die BR Volleys kämpfen mit Rhythmusstörungen

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Berlin. Es ist schon eine Weile her, dass die BR Volleys zwei Niederlagen in Folge kassiert haben. Damals, im Dezember 2018, verlor der Volleyball-Bundesligist erst in der Liga gegen die Alpenvolleys Haching und wenige Tage später auch im Pokal gegen Lüneburg. Jetzt, fast zwei Jahre später ein ähnliches Bild: erst die 0:3-Pleite am vergangenen Wochenende gegen Friedrichshafen, und dann auch noch am Mittwochabend das Aus im Pokal-Viertelfinale gegen die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen (2:3).

„Ich hab schon im Vorfeld meine Befürchtungen gehabt“, gibt Volleys-Manager Kaweh Niroomand zu. „Ich bin zwar sehr enttäuscht, aber unerwartet kam das für mich nicht.“ Den Berlinern fehlen mit Zuspieler Sergej Grankin und Außenangreifer Timothée Carle zwei wichtige Spieler. Rückkehrer, wie Mittelblocker Anton Brehme und Diagonalangreifer Benjamin Patch, sind nach Verletzungen noch nicht wieder in Topform.

Der zweite Anzug der BR Volleys sitzt noch nicht

Seit Wochen müssen Niroomand und Trainer Cedric Enard improvisieren, wenn es um die Aufstellung geht. „Wir haben ein grundsätzliches Problem“, erklärt Niroomand. „Wir haben Ende November und unsere erste Sechs hat bisher erst zweimal zusammengespielt. Und die andere Garnitur, die dann aufs Feld geht, scheint leider mit der Situation völlig überfordert zu sein.“ Es fehlt an Rhythmus, an Selbstverständnis auf dem Feld und auch an Kaltschnäuzigkeit.

Das zeigte der Spielverlauf gegen die Netzhoppers recht anschaulich. Die Volleys verspielten nicht nur ...

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