Berlin: Viele Berliner sind für Quereinsteiger an Berlins Schulen

Zum Schuljahresbeginn waren 41 Prozent der neu eingestellten Lehrer in Berlin Quereinsteiger

Der Lehrermangel ist für die Berliner im Bildungsbereich das drängendste Problem. Im Berlin-Trend von Berliner Morgenpost und RBB-"Abendschau" gaben 44 Prozent der Befragten an, dass der Personalnotstand an den Schulen vordringlich gelöst werden müsse. An zweiter Stelle der wichtigsten Herausforderungen folgte der schlechte bauliche Zustand der Schulen. Eine knappe Mehrheit sprach sich dafür aus, den akuten Lehrermangel kurzfristig durch Quereinsteiger auszugleichen, die die pädagogische Ausbildung berufsbegleitend absolvieren.

Insgesamt 54 Prozent der Befragten unterstützten die Aussage, dass der Einsatz von Quereinsteigern gut sei. Für die Aussage, dass Quereinsteiger nicht gut seien, weil damit die Qualität des Unterrichts leide, entschieden sich 34 Prozent. Zehn Prozent der Befragten waren unentschieden in dieser Frage. Am höchsten war die Zustimmung zu den Quereinsteigern mit 67 Prozent unter den Wählern der Grünen ausgeprägt, unter den AfD-Wählern dagegen lag die Zustimmung nur bei 38 Prozent.

Zum Schuljahresbeginn waren 41 Prozent der neu eingestellten Lehrer in Berlin Quereinsteiger, weil es an ausgebildeten Bewerbern fehlte. An den Grundschulen lag der Anteil sogar bei 53 Prozent. Mit dieser hohen Quote steht Berlin bundesweit an zweiter Stelle, gleich nach Sachsen. Doch nicht überall gelang es überhaupt, die offenen Stellen zu besetzen. In Nordrhein-Westfalen etwa fehlten vor dem Schulstart noch 2000 Lehrer.

Forderung nach mehr Unt...

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