Haftbefehl: Versuchter Mord an Polizisten nach zwei Jahren aufgeklärt

(Archivbild)

Ermittlungserfolg für die Berliner Polizei: Knapp zwei Jahre nach einem lebensgefährlichen Angriff auf einen Polizisten in Lichtenberg ist der Fall aufgeklärt worden. Das teilte die Behörde in einer gemeinsam Mitteilung mit der Berliner Staatsanwaltschaft am Montag mit.

Der Fall hatte damals für großes Aufsehen gesorgt. Im August 2015 stahlen vier Autodiebe auf einem Mieterparkplatz an der Lichtenberger Ruschestraße einen Audi A5 und versuchten kurz darauf, einen weiteren Audi zu entwenden. Dies wurde von Zeugen beobachtet, die daraufhin die Polizei riefen. Bei dem Versuch, einen der Autodiebe zu stellen, wurde ein damals 51 Jahre alter Polizeibeamter von einem der Täter mit dem entwendeten Audi eingeklemmt, auf der Flucht mitgeschleift und lebensgefährlich verletzt. Seine Schutzweste hatte dem Mann damals das Leben gerettet. Der Polizist ist bis heute nicht dienstfähig.

Umfangreiche Ermittlungen führten die Fahnder auf die Spur einer polnischen Bande, die im Februar 2016 erneut nach Berlin kam, um weitere Audis zu stehlen. Bei dem Versuch wurden die Bandenmitglieder festgenommen und im November zu Haftstrafen zwischen einem Jahr und zehn Monaten sowie drei Jahren und acht Monaten verurteilt.

Ein 27 Jahre altes Mitglied dieser Gruppierung konnte nun als Fahrer des gestohlenen Audis identifiziert werden, der den Polizeibeamten auf der Flucht so schwer verletzt hatte. Der Mann erhielt einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes an dem Polizisten, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

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