Berlin: Union fordert E-Gesundheitskarte

Gottfried Ludewi, Gesundheitsexperte der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus

Die Gesundheitsexperten der CDU wollen das deutsche Versorgungssystem fit für die Zukunft machen. Sie sprechen sich unter anderem dafür aus, zur Sicherstellung einer schnellen Erstversorgung verstärkt Pilotprojekte mit zertifizierten Notfall-Apps in den Bundesländern durchzuführen. Vorbild dafür könnten Modelle aus Israel oder Dänemark sein. Auch die in Deutschland in einigen Regionen getestete App "Mobile Retter" müsse auf ihre Alltagstauglichkeit geprüft werden. Mit den digitalen Angeboten könnten die stark frequentierten Rettungsstellen der Krankenhäuser entlastet und mittelfristig die Notfallversorgung ergänzt werden, sagen die gesundheitspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Landtagsfraktionen. Sie treffen sich am Dienstag in der Hauptstadt zu einer Konferenz und werden eine "Berliner Erklärung" verabschieden.

Die Gesundheitspolitiker fordern darin ferner die Einführung der elek­tronischen Patientenakte, die auch die Notfalldaten der Patienten enthält. "Wir möchten, dass der Austausch unter den Ärzten zukünftig noch schneller und unkomplizierter funktioniert", heißt es. Ob Zugriff auf die Krankenhausakte, eine Zweitdiagnose, den Medikationsplan oder Notfalldaten – notwendig seien ein sicherer Datentransfer und entsprechende Schnittstellen, damit die Kommunikation zwischen Ärzten mehr digital und standardisiert erfolgen könne. Das sei insbesondere beim Austausch zwischen stationärem und ambulantem Sektor notwendig. Die Unionspolitiker fordern die künftige Bundesregierung auf, d...

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