Reaktion auf Hilferuf: Berlins Senat verspricht Hilfe für den Tiergarten

Gedenken im Tiergarten

Die zuständigen Senatoren haben auf den Hilferuf des Bürgermeisters von Mitte, Stephan von Dassel (Grüne), reagiert. Der Politiker hatte beklagt, die Probleme im Tiergarten durch aggressive Obdachlose und Drogenhändler und Kleinkriminelle seien außer Kontrolle geraten.

Innensenator Andreas Geisel (SPD) werde das Thema im Senat ansprechen und ein gemeinsames Vorgehen vorschlagen, teilte sein Sprecher Martin Pallgen am Montag mit. "Wir brauchen an dieser Stelle eine ressortübergreifende Lösung. Die Sozial- und auch die Gesundheitsverwaltung müssen mit ins Boot geholt werden", so der Sprecher. "Es geht hier um Obdachlose, für die dringend Schlafplätze benötigt werden, es geht hier auch um Alkoholkranke, die psychosozial betreut werden müssen." Senator Geisel unterstütze auch die Forderung nach mehr Personal für die Ordnungsämter. Dies sei Teil der Haushaltsberatungen, die zurzeit im Abgeordnetenhaus laufen.

"Wir wollen eine berlinweite Verständigung zu dieser Problematik"

Die Bezirksbürgermeisterinnen Monika Herrmann (Grüne, Friedrichshain-Kreuzberg) und Franziska Giffey (SPD, Neukölln) hatten ein berlinweites, gemeinsames Vorgehen gefordert. Dringend nötig seien mehr Sozialarbeiter, aber auch ein härteres Durchgreifen. Auch in ihren Bezirken gebe es Pro­bleme, die allein nicht zu lösen seien. Die Forderung des Mitte-Bezirksbürgermeisters von Dassel nach Abschiebungen osteuropäischer Obdachloser, wies Innensenator Geisel jedoch zurück: "Soziale Probleme kann man nicht ausweisen, ma...

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