Berlin: In die Tiefe gerast

Ein Pkw steht am 30.07.2017 in Berlin im U-Bahnhof Rathaus Spandau. Nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei steuerte der Fahrer des Fiestas die Treppen zu den Gleisen hinunter. Der Pkw war der Polizei aufgefallen, da die Kennzeichen am Fahrzeug zur Fahndung ausgeschrieben waren. Der Fahrer wurde festgenommen. Foto: Paul Zinken/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Gestohlene Autokennzeichen, Fahren ohne Führerschein und konsumierte Drogen sind offenbar die Ursache für eine spektakuläre Flucht, bei der am Sonntagabend ein Auto im U-Bahnhof Spandau zum Stehen kam. Dass bei dieser Aktion niemand zu Schaden kam, gleicht einem Wunder. Denn mehrere Passanten konnten sich nur durch einen Sprung zur Seite vor dem heranrasenden Auto retten.

Die Besatzung eines Funkwagens war kurz nach 20 Uhr an einer roten Ampel auf einen Ford-Fahrer am Altstädter Ring, Ecke Moritzstraße aufmerksam geworden. Die Beamten wollten den Fahrer kontrollieren. "Hierzu hatte der Funkstreifenwagen das Fahrzeug überholt und den Fahrer mit entsprechenden Zeichen aufgefordert anzuhalten", teilte die Polizei mit. Zunächst sah es so aus, als wollte der Fahrer der Aufforderung nachkommen. "Doch stattdessen beschleunigte der Ford-Fahrer und fuhr davon", so die Polizei. In dem Wagen sollen noch zwei weitere Personen gesessen haben.

Fahrer rast über Gehwege und Grünstreifen

Auf seiner mehr als etwa 200 Meter andauernden Flucht benutzte der Fahrer des Ford nicht nur die Fahrbahn, sondern auch Gehwege und Grünstreifen. Dabei wurde er auch zur Gefahr für andere: Mehrfach konnten sich Passanten nur mit einem Sprung zur Seite vor einem Zusammenprall retten. Auf der Höhe des U-Bahnzugangs Rathaus Spandau sprang der Fahrer aus dem Wagen und flüchtete zu Fuß. Doch ohne Erfolg – Polizeibeamte konnten ihn wenig später in unmittelbarer Nähe des U-Bahnhofes festnehmen. Seine beiden Mitfahrer f...

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