Berlin Story Bunker : Neue Ausstellung in Berlin zeigt Hitlers Weg an die Macht

Die Ausstellung in einem ehemaligen Reichsbahn-Bunker in Kreuzberg zeigt den Weg Deutschlands in die Nazi-Diktatur

In einer neuen Ausstellung dokumentiert das private Museum Berlin Story Bunker den Weg Deutschlands in die Nazi-Diktatur und den Zweiten Weltkrieg. Sie trägt den Titel "Hitler - Wie konnte es geschehen?". Einen besonderen Fokus legt die Ausstellung auf Adolf Hitlers Biografie bis hin zu seinem Suizid im Führerbunker. Thematisiert werden auch deutsche Kriegsverbrechen, der systematische Massenmord an den Juden und der Widerstand. Die Ausstellung umfasst 330 Schautafeln, 2300 Abbildungen, Originaldokumente sowie Film- und Zeitungsberichte. Auch Gegenstände wie der "Volksempfänger", ein Radioapparat, der als eines der wichtigsten Instrumente der NS-Propaganda gilt, sind bei Berlin Story Bunker zu sehen.

Museumsmacher weisen Kritik zurück

Teil der Schau ist eine Nachbildung jenes Raums, in dem sich Hitler kurz vor Kriegsende am 30. April 1945 das Leben nahm. Diese ist schon seit einigen Monaten zu sehen und hatte dem Museum auch Kritik eingebracht. Ein Sprecher des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors, das auf dem Gelände der ehemaligen Hauptquartiere von Gestapo und SS die Verbrechen der Nationalsozialisten aufarbeitet, hatte dem Museum vorgeworfen, eine Art "Nazi-Disneyland" zu installieren. Die Museumsmacher wiesen das zurück.

"Wir wollen Menschen Wissen vermitteln", sagte Betreiber Enno Lenze am Donnerstag. Bei vielen Schülern und Erwachsenen gebe es teils erschreckende Wissenslücken über die damalige Zeit. Die Frage, wie es in einem zivilisierten, demokratischen Deuts...

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