Berlin-Spandau: So sollen die ersten Neubauten der Siemensstadt 2.0 aussehen

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Berlin. Die Entwicklung der Siemensstadt 2.0 auf dem Siemens-Areal in Spandau ist einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Eine Jury mit Vertretern von Land, Bezirk und Siemens sowie Fachpreisrichtern hat den Siegerentwurf im Hochbauwettbewerb für das erste Teilareal gewählt – er stammt vom Berliner Architektenbüro Robertneun.

Damit steht fest, wie die ersten neuen Gebäude, darunter ein rund 60 Meter hohes Hochhaus, aussehen sollen. Gleichzeitig wird damit laut Siemens auch die architektonische Vorlage geliefert, an der sich die Gestaltung des weiteren Quartiers mit rund 2750 Wohnungen, Gewerbe und Forschungseinrichtungen orientieren wird. Stefan Kögl, General Manager der Siemensstadt 2.0, sprach von einem „weiteren wichtigen Meilenstein“, der erreicht worden sei.

Zentraler Zugang an der Trasse zur Siemensbahn

An dem im August gestarteten Wettbewerb hatten sechs Berliner Büros teilgenommen. Am Ende habe der Entwurf der Architekten von Robertneun die Jury überzeugt, denn dieser biete „das größte Potenzial und die besten Lösungsansätze, um einen guten Startpunkt für die neuen Gebäude auf dem Areal zu setzen“, erklärte Architekt Stefan Behnisch, der die Jury-Sitzung geleitet hatte.

Der erste Bauabschnitt bildet zugleich einen zentralen Zugang zur Siemensstadt 2.0. Er grenzt an die Trasse der Siemensbahn an, die ab dem Jahr 2029 wieder fahren soll, sowie den dazugehörigen S-Bahnhof Siemensstadt. Zudem befindet sich dort das historische und denkmalgeschützte Verwaltungsgebäude von Siemens.

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