Berlin-Spandau: Einkaufsstraße in Spandau wird umgebaut

An der Kreuzung Pichelsdorfer/Weißenburger Straße soll die Durchfahrt nach Westen gesperrt werden

Die Pichelsdorfer Straße soll umgebaut werden. Wichtigstes Ziel: die zentrale Einkaufsmeile der Spandauer Wilhelmstadt für Fußgänger sicherer und attraktiver zu machen. Der einstige "Kudamm Spandaus" – letzte geschlossene Geschäftsstraße im Bezirk und lange von Fachgeschäften geprägt – hat seit dem Mauerfall sehr gelitten. Viele Geschäftsleute gaben auf. Spielhallen, Friseure und Nagelstudios bestimmen das Bild. "Die Pichelsdorfer Straße ist abgewohnt", beschreibt Reinhard Tantow von der Stadtteilvertretung Wilhelmstadt den Zustand der Hauptstraße.

Erste Verbesserungen sollen Umbauten bringen, deren Entwurfsplanung nach Diskussionen in der Stadtteilvertretung der Wilhelmstadt nun auch dem Bauausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) präsentiert wurde. "Es war ein ganz langer Prozess", sagt Baustadtrat Frank Bewig (CDU). Wichtiges Anliegen der Wilhelmstädter sei gewesen, dass bei der Umgestaltung keine Parkplätze verloren gingen. Bewig: "Die Pichelsdorfer Straße soll erreichbar bleiben."

Für einen Radstreifen reicht allerdings der Platz nicht

Die Pläne des Büros LK Argus, das von Berlin und Hamburg aus bundesweit tätig ist, sehen vor, die rund 1,7 Kilometer lange Hauptverkehrsstraße barrierefrei und fußgängerfreundlich zu machen. Dazu sollen die holprigen Gehwege zwischen Spandauer Burgwall und Weverstraße komplett erneuert und an Bushaltestellen ein besserer Durchgang ermöglicht werden. An den meisten Straßeneinmündungen werden Bordsteine abgesenkt und Gehwege in den Str...

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