UKB in Marzahn: So wurde das Unfallkrankenhaus Berlin zum Gesundheitscampus

Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor vom Unfallkrankenhaus Marzahn, Axel Ekkernkamp

Als am 1. September 1997 in Marzahn das Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) eröffnet wurde, fühlten sich viele Berliner an die beliebte Fernsehserie "Das Krankenhaus am Rande der Stadt" erinnert. Mit 400 Mitarbeitern startete der Betrieb auf dem Gelände des alten Wilhelm-Griesinger-Krankenhauses, einer psychiatrischen Klinik am Blumberger Damm, noch recht bescheiden. Heute, 20 Jahre später, steht dort ein Gesundheitscampus von nationaler Bedeutung, in dem inzwischen rund 2000 Menschen arbeiten.

Das UKB gehört zum Klinikverbund der Berufsgenossenschaften und ist zunächst einmal ein klinisches Zentrum zur Behandlung schwer kranker Patienten aller Unfall- und Krankenversicherungen sowie zur Rettung und Rehabilitation Schwerverletzter aus dem gesamten Bundesgebiet. Etwa bei der Versorgung von Menschen mit Brand-, Rückenmarks- und Handverletzungen nimmt es auch international eine Spitzenposition ein. Darüber hinaus ist das Unfallkrankenhaus ein Schwerpunktversorger vor allem für die östlichen Berliner Bezirke mit 25 verschiedenen Fachbereichen und Abteilungen. Die Rettungsstelle ist eine der modernsten in Deutschland, dort werden 60.000 Patienten pro Jahr behandelt.

Poliklinik für die ambulante Versorgung der Patienten

Eine Besonderheit des UKB ist die Verbindung von stationärer und ambulanter Versorgung. Im Herbst 2014 wurde auf dem Campus ein Gesundheitszen­trum errichtet, in dem Mediziner aus rund zehn Bereichen Tür an Tür arbeiten, vom Hausarzt über Or...

Lesen Sie hier weiter!