Wolfgang Huber: Prominenter Theologe feiert Geburtstag in Brandenburg

Der Berliner Altbischof Wolfgang Huber

Wolfgang Huber gehört nicht zu denen, die sich am liebsten ins Private zurückziehen. Der prominente Theologe sucht gern – wortgewandt und streitbar – die Öffentlichkeit. Auch im "Ruhestand" scheut er sich nicht, Stellung zu kontroversen Themen zu beziehen. Seinen 75. Geburtstag will der frühere Bischof an diesem Sonnabend jedoch ganz privat im engen Familien- und Freundeskreis feiern. "Auf dem Lande in Brandenburg", wie er auf Nachfrage sagt. "Der 75. wird kein großes öffentliches Ereignis wie mein 70. Geburtstag", betont der Kirchenmann, der lange Jahre an der Spitze der Evangelischen Kirche in Deutschland stand.

Von 1994 bis 2004 war Huber Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg, ab 2004 bis 2009 Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz – und von 2003 bis 2009 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die Liste seiner Auszeichnungen und Ehrenmitgliedschaften ist noch weitaus länger als die Zahl der Jahre, die er in den beiden hohen Ämtern war. Berlin und Brandenburg ehrten den Theologen 2009 mit dem Verdienstorden des jeweiligen Landes. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) würdigt Huber anlässlich seines 75. Geburtstages erneut: "Wolfgang Huber hat ganz im Geiste der Reformation als Bürger, Theologe und Kirchenvertreter immer aktiv Verantwortung übernommen. Damit ist er für viele Menschen zum Vorbild geworden." Huber habe zentrale Themen für die Gesellschaft in den Fokus gerückt, sagte Brandenburgs M...

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