Personalmangel: Post räumt Fehler bei Zustellung von Briefen ein

Die Post hat zurzeit bei der Zustellung Probleme

Berlin. Nach den vielen Beschwerden von Berlinern über die Post und ihrer Paket-Tochter DHL hat das Unternehmen Probleme eingestanden. "Leider müssen wir einräumen, dass die Zustellsituation in Berlin – vor allem im Zeitraum September bis Oktober – nicht zufriedenstellend war", heißt es in einem Brief des Zentralbereichsleiters Politik und Unternehmensverantwortung, Rainer Wend, an den Berliner Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (SPD). Das Unternehmen habe Personalsorgen, bemühe sich aber um Lösungen, so die Bonner Zentrale der Deutschen Post DHL.

Bei Berliner Politikern, Medien und in sozialen Netzwerken hatten viele Post- und DHL-Kunden ihrem Ärger über ausbleibende Sendungen Luft gemacht. Besonders in Spandau und Charlottenburg-Wilmersdorf würden oft tagelang keine Briefe ausgetragen, DHL-Boten würden gar nicht erst versuchen, Pakete dem Empfänger zu übergeben, sondern sie in den Filialen oder bei Nachbarn hinterlegen, lauteten die Vorwürfe.

Auch das Verkehrschaos habe die Lage erschwert

Die Bundesnetzagentur als Aufsichtsbehörde hatte die Post aufgefordert, Abhilfe zu schaffen. Grund für die Pannen sei ein starker Zuwachs der Sendungsmengen im Raum Berlin. Die dafür erforderlichen Mitarbeiter zu rekrutieren, sei "uns nicht überall flächendeckend gelungen", so Wend. Auch das Verkehrschaos durch den Sturm "Xavier" und Stromausfälle sowie Blitzschäden an den Maschinen der Sortierzentren hätten die Lage erschwert. In einigen Berliner Zustellbezirken habe es einen "auß...

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