Wilhelmstadt: Spandau soll Zentrum im Kampf gegen den Terror werden

Ein Mitglied der neuen Einheit "BFE+" der Bundespolizei

Noch wohnen 1163 Flüchtlinge in der früheren Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne in Spandau. Aber es gibt Pläne, dort die neue Direktion der Bundespolizei anzusiedeln, mit der Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) schwere Gewaltkriminalität bekämpfen will. Eine Antiterroreinheit, die mit Spezialkräften aus Sondereinheiten wie der GSG 9, den "Hubschrauberstaffeln" und dem Bereich "Personenschutz Ausland" ihr Können bündeln will. "Wichtig ist, dass wir so die Fähigkeit der Bundespolizei bei besonderen Lagebewältigungen in hochsensiblen Einsatzbereichen stärken", hatte der Innenminister in einem Interview mit der Mitarbeiterzeitung "Bundespolizei kompakt" zur neuen Eliteeinheit kürzlich erläutert.

Für die Dienststelle, sie wird Direktion 11 heißen, hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) "allein das Kasernengelände in Spandau als grundsätzlich geeigneten Standort für eine dauerhafte Unterbringung vorgeschlagen", bestätigte das Bundespolizeipräsidium der Berliner Morgenpost. Die Bima hat das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung beauftragt, eine Machbarkeitsstudie zu erstellen. Die Ergebnisse werden Anfang 2018 erwartet.

Bild Nr. 1:

Spezialkräfte nahe dem Regierungsviertel

In der Gewerkschaft der Polizei ist bekannt, dass de Maizière eine neue Direktion der Bundespolizei in Berlin aufbaut, um dort die koordinierenden Einheiten der Spezialkräfte zu bündeln. Dabei geht es um Flieger, Sprengstoff-experten, Taucher, die Antiterroreinheit GSG 9. Womöglich würden diese Pläne dazu führen, ...

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