Berliner Theater: Besetzung der Volksbühne beendet

Die Polizei nahm die Personalien von den noch verbliebenden rund 15 Besetzern auf und begleiteten sie vor das Theater.

Nach knapp einer Woche hat die Berliner Polizei die Besetzung der Volksbühne friedlich beendet. Beamte nahmen die Personalien von den noch verbliebenden rund 20 Besetzern auf und begleiteten sie vor das Theater, fünf davon wurden laut Polizei hinausgetragen.

Intendant Chris Dercon hatte die Besetzer wegen Hausfriedensbruchs angezeigt. Kultursenator Klaus Lederer (Linke) hatte zuvor im Abgeordnetenhaus erklärt, den Besetzern sei angeboten worden, auf eine Strafverfolgung zu verzichten. Sie müssten das Theater aber freiwillig verlassen.

Darauf ließen sich nicht alle Aktivisten ein. Intendant Chris Dercon stellte daraufhin Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs, wie Polizeisprecher Winfried Wenzel am Mittag mitteilte. Zahlreiche Besetzer hatten das Gebäude bereits seit der Nacht verlassen.

Senat und Volksbühne hatten den Politaktivisten zuletzt angeboten, zwei Räume in dem Theater weiter zu nutzen.

Die Polizei war noch am Mittag davon ausgegangen, dass sie nicht eingreifen müsse. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nach Angaben von Sprecher Wenzel noch zehn bis fünfzehn Besetzer, die nun ihre Sachen zusammenpackten.

Die Besetzer hatten zunächst zugesagt, freiwillig zu gehen. Es seien von ihnen selbst organisierte Laster auf dem Weg, um beim Abtransport der Ausrüstung behilflich zu sein. Gegen 12.30 Uhr gab dann jedoch eine Sprecherin der Aktivisten bekannt, dass man das Gebäude doch nic...

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