Musik zu laut: 130 Polizisten unterstützen Einsatz an Punker-Haus "Köpi"

Die Berliner Polizei ist mit einem Großaufgebot zum linken Szeneprojekt ausgerückt. Der Einsatz endete friedlich.

Mit einem Großaufgebot ist die Polizei am frühen Montagmorgen zum linken Szene-Projekt "Köpi" an der Köpenicker Straße in Mitte angerückt. Anlass war eine Lärmbelästigung wegen eines Punkrockkonzertes. Ein Anwohner hatte sich darüber beschwert.

Da niemand öffnete und der Ort polizeibekannt ist, wurde neben Hunden und einem Spezialeinsatzkommando (SEK) auch eine Hundertschaft angefordert. Die Konzertveranstalter wurden per Lautsprecherdurchsagen auf die Ruhestörung hingewiesen. Als die Verantwortlichen das Aufgebot sahen, öffneten sie und sprachen mit den Beamten. Gegen 1 Uhr wurde die Musik dann abgeschaltet. Somit war ein Einschreiten der etwa 130 Einsatzkräfte nicht mehr erforderlich. Danach blieb laut Polizei alles friedlich.

Dass die Polizei mit so einem massiven Kräfteaufgebot anrückte, lag an den Ereignissen in der Vergangenheit. Im Innenhof des Hauses war Ende vergangenen Jahres eine 27 Jahre alte tote Frau entdeckt worden. Ein Fremdverschulden wurde damals ausgeschlossen. Allerdings war die Berliner Feuerwehr damals bei ihrem Rettungseinsatz von Bewohnern des Hauses behindert worden.

Ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug waren damals wenige Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle. Die Sanitäter versuchten, die leblose Frau zu reanimieren. Sie konnten aber nur noch ihren Tod feststellen. Während der Wiederbelebungsversuche seien nach Angaben eines Feuerwehrsprechers immer mehr "Schaulustige" erschienen. "Die Situation für das Rettungspersonal habe sic...

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