Berlin: Lebenssituation für Flüchtlinge in Berlin hat sich gebessert

So standen Flüchtlinge im Oktober 2015 vor dem Lageso an. Ihre Situation hat sich deutlich gebessert (Archivbild)

Die chaotischen Szenen, die sich während des großen Flüchtlingsandranges 2015/2016 vor dem damals zuständigen Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) an der Turmstraße in Moabit abspielten, werden sich nicht wiederholen. Dieses Versprechen gab die Präsidentin des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF), Claudia Lange­heine, am Mittwoch. Das LAF, das am 1. August vor einem Jahr seinen Betrieb aufgenommen und den Asylbereich des überforderten Lageso übernommen hat, sei heute weit besser auf die Aufnahme auch größerer Flüchtlingszahlen vorbereitet als das Lageso vor zwei Jahren. "Die Szenen von kampierenden Menschen wird es nicht mehr geben", sagte Langeheine bei der Vorstellung ihres ersten Jahresberichtes.

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Die Präsidentin des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF), Claudia Langeheine dpa/ Wolfgang Kumm

Tatsächlich sind die Zustände von einst, die bundesweit für Negativschlagzeilen sorgten, mittlerweile Geschichte. Zum einen gebe es mit dem Ankunftszentrum Tempelhof einen zentralen Anlaufpunkt mit hinreichend Übernachtungsmöglichkeiten, sagte Langeheine. Dadurch sei eine geordnete Aufnahme der Menschen sichergestellt. Zum Zweiten seien die Registrierung der Asylbewerber und die Gewährung von Leistungen durch die beiden Standorte Bundesallee und Darwinstraße getrennt. Auch das habe die Lage deutlich verbessert, sagte die LAF-Präsidentin weiter. Die Wartezeiten für die Flüchtlinge, die Leistungen beantragen wollen, lägen heute bei maximal zwei Stunden. Vor dem Lageso in Moabit hatten die Menschen damals oft tagelang auf einen Termin warten müssen und in ihrer N...

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