Energiedienstleister: Keine Vertragsverlängerung: Wechsel an der Gasag-Spitze

Vera Gaede-Butzlaff

Die Gasag muss einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für Vera Gäde-Butzlaff suchen. Die Vorstandsvorsitzende des traditionsreichen Energiedienstleisters scheidet, nach drei Jahren im Amt, Ende Februar kommenden Jahres aus. Das bestätigte sie am Montag der Berliner Morgenpost. Es sei für sie immer klar gewesen, dass ihr Vertrag drei Jahre gilt. Das hätten auch Vorstand und Aufsichtsrat gewusst.

Gäde-Butzlaff, die im Dezember 63 Jahre alt wird, erklärte, es sei eine private Entscheidung gewesen, nicht länger Chefin eines großen Unternehmens sein zu wollen. Sie wünsche sich mehr Freiraum. Der Wechsel an die Spitze eines anderen Betriebes stehe nicht zur Debatte. Sie möchte nicht noch einmal operativ ein Unternehmen leiten, sagte sie, sonst wäre sie bei der Gasag geblieben. Sie wolle sich aber auch nicht völlig zurückziehen und könne sich vorstellen, ein Aufsichtsratsmandat anzunehmen oder ehrenamtlich tätig zu sein.

Der Aufsichtsrat der Gasag tagt am Freitag

Sie werde aber "auf jeden Fall" in der Stadt bleiben, sagte die scheidende Vorstandsvorsitzende. "Ich wohne seit 1973 hier und bin ein absoluter Berlin-Fan", verriet sie. Aber sie freue sich darauf, künftig die Möglichkeit zu haben, auch mal etwas länger zu verreisen. Ihr Ausstieg bei der Gasag laufe "völlig unaufgeregt", viele seien traurig und hätten versucht, sie umzustimmen. Die private Seite und die vertraglichen Abreden hätten sie aber darin bestätigt, im kommenden Jahr aufzuhören. "Es wird immer Veränderungen geben und...

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