Bürgerinitiative: Hilferuf wegen rechter Attacken in der Hufeisensiedlung

In Britz brannte zuletzt das Auto einer SPD-Politikerin

Nach mehreren rechtsextremen Attacken in Neukölln hat sich die Initiative "Hufeisern gegen Rechts" an die Öffentlichkeit gewandt. In einem dreiseitigen Schreiben beklagen die Anwohner, dass sie sich von Politik und Polizei alleingelassen fühlen. Mit der von Innensenator Andreas Geisel (SPD) initiierten Ermittlungsgruppe "Rechte Straftaten in Neukölln" (EG Resin) und der von der Polizei im März dieses Jahres ins Leben gerufenen Operativen Gruppe Rechtsextremismus (OG Rex) sei kein wirklicher Austausch möglich.

Treffen und Termine kämen nicht zustande, weil Anfragen unbeantwortet blieben und es keine Ansprechpartner gebe, so der Vorwurf. Auch eine angekündigte Informationsveranstaltung für die Neuköllner Öffentlichkeit habe nie stattgefunden. In einer Antwort habe man der Initiative lediglich mitgeteilt, dass Personal fehle. In der Berliner Innenverwaltung reagierte man indes verwundert auf die Kritik. "Von der Initiative ist bislang niemand an die Innenverwaltung herangetreten. Die Kritikpunkte des Bündnis Neukölln sind uns bislang nicht bekannt", sagt der Sprecher der Innenverwaltung, Martin Pallgen, der Berliner Morgenpost auf Nachfrage.

Sei Jahren terrorisieren Rechtsextreme Neukölln

Seit Jahren terrorisieren Rechtsextreme den Süden Neuköllns. Zuletzt traf es eine SPD-Politikerin. Ihr Auto wurde auf ihrem Privatgrundstück angezündet. Die Polizei hatte ihre Präsenz daraufhin im Kiez erhöht. Mit Plakaten wird immer noch nach Zeugen gesucht, die in jener Nacht zum 11. Juli in den...

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