Berlin: Große Taschen bald in der Mercedes-Benz Arena verboten

Zusätzlich zur Metalldetektor-Kontrolle wird es ein einheitliches Taschenverbot für alle Veranstaltungen in der Mercedes-Benz Arena geben

In der Mercedes-Benz Arena in Friedrichshain werden die Sicherheitsmaßnahmen ab dem 1. September massiv verstärkt. Zur Erhöhung der Sicherheit dürfen Veranstaltungsbesucher von diesem Tag an nur noch Taschen und Rucksäcke in die Halle mitbringen, die eine bestimmte Größe nicht überschreiten. Das Verbot betrifft solche Taschen und Rücksäcke, deren größte Seite größer als das Format DIN A4 (21 mal 29,7 Zentimeter) ist, teilte ein Sprecher des Veranstaltungsortes mit. Abweichend hiervon können gegebenenfalls anderslautende, strengere Regelungen des Veranstalters gelten.

"Im Wissen um das gesteigerte Sicherheitsbedürfnis der Besucher, Künstler und Veranstalter haben wir uns entschlossen, zusätzlich zur Metalldetektor-Kontrolle ein einheitliches Taschenverbot für alle Veranstaltungen in der Mercedes-Benz Arena einzuführen", sagte Ole Hertel, stellvertretender General Manager der Mercedes-Benz Arena Berlin, am Donnerstag. Die moderne Veranstaltungshalle hatte bereits im August des vergangenen Jahres Durchgangs-Metalldetektoren bei der Einlasskontrolle eingeführt.

Gegen eine Gebühr von zwei Euro gibt es an der Arena begrenzte Aufbewahrungsmöglichkeiten für Taschen und Rucksäcke, die unter das Verbot fallen. Die erhobene Gebühr dient der Kostendeckung, teilte ein Sprecher der Mercedes-Benz Arena mit. Etwaige Überschüsse würden über den Verein "Anschutz hilft e.V." wohltätigen Zwecken zugeführt werden.

Strengere Regeln gelten auch in der Waldbühne

Auch für die Waldbühne wurden für die Sai...

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