Berlin-Friedrichshain: Rigaer Straße soll für Fußgänger bald wieder frei sein

Die Straße ist in Höhe der haunsummer 33/34 komplett gesperrt, da hier neue Wohnungen und ein Supermarkt entstehen

Einmal eine gute Nachricht von der Rigaer Straße: Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg plant, die Vollsperrung der Straße in Kürze aufzuheben. Künftig soll eine diagonale Querung der Straße für Fußgänger möglich sein oder, wie Baustadtrat Florian Schmidt (Grüne), am Sonnabend mitteilte, die Sperrung an Wochenenden und in der Nacht aufgehoben werden. Dann also, wenn dort nicht gebaut werde.

Ursprünglich sollte der Abschnitt zwischen Samariter- und Voigtstraße aufgrund von zwei Bauprojekten ab Ende Juli 19 Monate lang voll gesperrt bleiben. Dagegen gab es jedoch massive Anwohnerproteste. Momentan, so Schmidt, verhandele man mit den Bauherren über eine Lösung. "Die aktuelle Vollsperrung ist für uns jedenfalls unzumutbar", erklärte er. Noch im November soll eine Entscheidung fallen.

Derweil kommen die Verhandlungen zur Übernahme der Rigaer Straße 94 nicht voran. Auf Wunsch des rot-rot-grünen Senats hatte die landeseigene Wohnungsgesellschaft Degewo bereits im Frühjahr an den Eigentümer der umstrittenen Immobilie ein Kaufangebot abgegeben, bislang aber wohl ohne Resonanz. Wie aus einer jetzt veröffentlichten Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf eine FDP-Anfrage hervorgeht, hat die Degewo bisher lediglich einen indikativen Kaufpreis, also eine Wertannahme für das Gebäude ermittelt.

Ob der Hauseigentümer überhaupt verkaufen will und welchen Preis er dafür verlangt, diese Fragen blieben unbeantwortet. Der Senat kann derzeit auch weder Angaben über die Anzahl der Räum...

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