Tief "Zlatan": Wetterdienst: Unwetterwarnung für Berlin gilt bis Donnerstag

Auch Brandenburg ist betroffen. Hochwasser sei möglich, Straßen könnten überflutet werden, Erdrutsche seien nicht auszuschließen.

Der Berliner Sommer ist einer der verregnetsten seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahr 1876. Stimmen die Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes (DWD), könnte Tief "Zlatan" den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2007 noch brechen. Der Deutsche Wetterdienst erneuerte am Mittwochmorgen seine Warnung: "Infolge des Dauerregens sind unter anderem Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich." Es könnten zum Beispiel Erdrutsche auftreten. "Schließen Sie alle Fenster und Türen!"

Der Dauerregen hatte bereits am Dienstagmorgen erhebliche Folgen. Wegen der Wassermassen kam es zu Störungen im Berliner U-Bahnverkehr – und das mitten im Berufsverkehr. Betroffen davon waren die Linien U 1 und U 3. Mehr als vier Stunden lang konnte die U 1 nicht zwischen Gleisdreieck und Wittenbergplatz fahren, der Zugverkehr auf der U 3 war ab 7.20 Uhr zwischen Spichernstraße und Nollendorfplatz unterbrochen.

Wassertropfen lösten Kurzschluss aus

Ursache für die Störung war laut BVG-Sprecherin Petra Reetz ein Kurzschluss im U-Bahntunnel zwischen den Stationen Wittenbergplatz und Nollendorfplatz, der von beiden Linien genutzt wird. "Auslöser waren Wassertropfen, die von der Tunneldecke herabtropften", sagte die BVG-Sprecherin. Möglicherweise sei die Feuchtigkeit über die Entlüftung eingedrungen, die genaue Ursache werde aber noch gesucht. Ein Problem in Berlin ist, dass die allermeisten U-Bahnstrecken in Berlin aufgrund ihrer Bauweise direkt unter der Straßendecke liegen. ...

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