Berlin: Breitscheidplatz: Auto fährt in Sicherheitspoller

Die Ermittler gehen von einem Unfall aus. Die Fahrzeug-Insassen wurden vom Staatsschutz überprüft und festgenommen.

Schreck am Breitscheidplatz: Ein Fahrzeug ist am Sonnabendnachmittag aus Richtung Wittenbergplatz kommend in die Sicherheitspoller gekracht. Der Aufprall war so heftig, dass die Betonsperre, die eigentlich vor Lkw-Attacken schützen soll, bei dem Aufprall um 90 Grad verschoben wurde. Die drei Insassen wurden noch am Unfallort festgenommen. Eine Terrortat schloss die Berliner Polizei rasch aus.

Zahlreiche Polizisten waren bereits kurz nach dem Unfall vor Ort. Die Beamten hatten den Platz bereits wenige Minuten nach dem Unfall weiträumig mit Flatterband abgeriegelt. Denn der Breitscheidplatz wird seit dem Anschlag am 19. Dezember vergangenen Jahres besonders geschützt, Polizei ist ständig vor Ort.

Zeugen schilderten gegenüber der Berliner Morgenpost, dass es erst heftig geknallt habe und sich bereits wenige Sekunden danach die Polizisten dem Fahrzeug mit Hand an der Waffe genähert hätten. Sie hätten alle drei Insassen überwältigt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei war der Wagen mit drei Männern besetzt. Der Fahrer ist 23 Jahre alt und in Berlin gemeldet, die Beifahrer sind 26 und 32 Jahre alt. Alle drei haben Migrationshintergrund. Im Fahrzeug fanden die Beamten leere Alkoholflaschen und Schlafsäcke. Der Wagen war zur Entstempelung ausgeschrieben, hätte also nicht mehr im Straßenverkehr eingesetzt werden dürfen. Aufgrund dieser Indizien gingen Polizisten zunächst von einer Trunkenheitsfahrt aus, möglicherweise in Verbindung mit einem technischen De...

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