Berlin: Wieder Brand in Gefängnis in Plötzensee

Ein Häftling zündet seine Matratze an und löst einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Es war nicht der erste Brand in dem Gefängnis.

Wieder hat es im Gefängnis am Plötzensee gebrannt. Zwei Mitarbeiter mussten in der Nacht zum Montag einen Häftling aus seiner Zelle retten, der nach Morgenpost-Informationen seine Matratze angezündet hatte. Der Brand löste einen Großeinsatz der Feuerwehr aus.

Um 23.16 Uhr ging am Sonntagabend der Notruf über den Brand in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Plötzensee bei der Feuerwehr ein. "Als wir eintrafen, hatte es den Anschein, dass es eine größere Lage werden könnte", sagte ein Feuerwehrsprecher. Deswegen habe man sofort Verstärkung gerufen. Insgesamt seien über 70 Einsatzkräfte vor Ort gewesen, um den vermeintlich großen Brand zu bekämpfen.

Laut einem Sprecher der Justizverwaltung, die für die Berliner Gefängnisse zuständig ist, konnte der Brand aber bereits von den Mitarbeitern der JVA gelöscht werden. Zusammen mit den JVA-Angestellten habe die Feuerwehr die elf übrigen Gefangenen dann aus dem vom Brand betroffenen Zellenblock geholt und auf mögliche Rauchvergiftungen untersucht. Der Verursacher des Brandes kam verletzt ins Krankenhaus. Er konnte schon in der Nacht wieder entlassen werden.

"Solche Brände seien meist auf "Ausnahmehandlungen von Gefangenen zurückzuführen"

"Das Brandschutzkonzept der JVA hat gut funktioniert", sagte der Feuerwehrsprecher. Auch deswegen sei der Brand so schnell unter Kontrolle gewesen "Um 0.26 Uhr konnten wir unsere Kräfte wieder aus dem Gefängnis abziehen." Wie genau der Brandschutzplan im Gefängnis funktioniere, dazu wollte sich der Sprecher nic...

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