Berlin: Zu Besuch auf der Berliner Tattoo Convention

Am Stand des Tätowiestudios Christo lässt sich eine junge Frau bei der Tattoo-Convention noch ein weiteres Motiv stechen

Mit schmerzverzerrtem Gesicht liegt Loui Lodberg auf einer Liege. Die Nadel der Tätowiererin summt, es riecht nach Gummi und Desinfektionsmittel. Der 24-jährige Däne lässt sich auf das Schienbein einen Wikinger tätowieren, es ist sein viertes großes Tattoo. Dafür ist er extra zum Stand einer russischen Tätowiererin gekommen. Wie 300 andere Tattookünstler bietet Ekaterina Mednikova auf der 27. Internationalen Tattoo Convention für drei Tage spontane Termine zum Tätowieren an.

Die Messe, die in diesem Jahr auf dem Gelände der Arena in Treptow stattfindet, ist europaweit die älteste ihrer Art. Tattoo-Künstler aus aller Welt sind mit mobilen Studios vor Ort, es gibt außerdem ein Dutzend weiterer Stände, die beispielsweise Pflegeprodukte oder Körperschmuck anbieten. Das kommt beim Publikum offenbar an – Pressesprecherin und Organisatorin Jutta Schwarz erwartet über das Wochenende bis zu 10.000 Besucher. "Unser Publikum ist eine bunte Mischung, es gibt auch viele, die sich hier ihr erstes Tattoo stechen lassen."

Auf der Convention sind Besucher in sicheren Händen

So wie Aylin Kilic, die 25-Jährige ist mit einem Freund auf der Convention: "Ich hab schon eine Idee für mein erstes Tattoo und will mich hier mal ein bisschen umschauen." Wer sich auf der Convention direkt ein Tattoo stechen lassen will, ist Jutta Schwarz zufolge auf jeden Fall in professionellen Händen: "Hier sind die weltbesten Tätowierer, jedes Studio wird einzeln ausgewählt."

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