Gedenken: Berlin erinnert an den Mauerbau vor 56 Jahren

Die Mauer-Gedenkstätte an der Bernauer Straße

In Berlin und anderen Städten wird am Sonntag an den Mauerbau vor 56 Jahren erinnert. In der Hauptstadt findet die zentrale Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Mauerbaus um 13 Uhr in der Gedenkstätte Berliner Mauer statt. Dazu werden in der Bernauer Straße unter anderem Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und Kultursenator Klaus Lederer (Linke) erwartet. Gemeinsam mit weiteren Vertretern aus Politik und Gesellschaft sowie mit Zeitzeugen werden sie der Opfer von Mauer und Teilung gedenken, teilte die Stiftung Berliner Mauer mit.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) erklärte am Freitag zum Jahrestag des Mauerbaus, "die Teilung, der mit ihr verbundene Schmerz und das Leid vieler Menschen sind Teil unserer Geschichte, der niemals in Vergessenheit geraten darf". Der Tag des Mauerbaus sei einer der schwarzen Tage in der Geschichte Berlins und des ganzen Landes: "Die Mauer war und bleibt ein bedrückendes Symbol für Unfreiheit, Diktatur und die Missachtung von Menschenwürde und Menschenrechten." Ihre friedliche Überwindung mahne auch künftige Generationen, "dass Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeiten sind", so Müller.

Andacht in der Kapelle der Versöhnung mit dem Pfarrer der Versöhnungsgemeinde

Das Gedenken am Sonntag beginnt mit einer Andacht in der Kapelle der Versöhnung mit dem Pfarrer der Versöhnungsgemeinde, Thomas Jeutner. Im Mittelpunkt stehe dabei die Erinnerung an die Todesopfer an der Mauer. Stellvertretend für alle Todesopfer werde...

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