Berlin: In Berlin werden jetzt 200.000 Wahlplakate aufgehängt

Bundestagskandidat Thomas Heilmann wirbt schon mal am Steglitzer Kreisel - auf 624 Quadratmetern

Porträtfotos oft unbekannter Menschen, mehr oder weniger verständliche Sprüche, Parteinamen in grellen Farben und großen Lettern: Knapp ein Jahr nach der Abgeordnetenhauswahl ist schon wieder Wahlkampf in Berlin, diesmal geht es um den Bundestag. Eine wichtige Säule dabei bilden die Wahlplakate, die in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag ab Mitternacht auf großen Tafeln an den Straßen aufgestellt oder an Laternenpfählen aufgehängt werden dürfen. Die Parteien lassen sich dabei nicht lumpen. Sie investieren Zehntausende, teilweise Hundertausende Euro, um – wie es heißt – Präsenz zu zeigen, sich bekannt zu machen und für ihre Inhalte zu werben. Folge: Die ganze Stadt wird quasi mit Plakaten zugepflastert. Am Wochenende entbrennt also auch eine Art Wettrennen um die besten Standorte.

Nicht bis Sonntag abwarten wollte Berlins Ex-Justizsenator Thomas Heilmann (CDU), der am Hochhaus Steglitzer Kreisel bereits das mit 624 Qua-dratmetern mutmaßlich größte Wahlplakat der Stadt anbringen ließ. Ein Regelverstoß liegt allerdings nicht vor: Wahlwerbung an privaten Gebäuden fällt nicht unter die Vorgaben des Berliner Straßengesetzes.

Seine Partei will die meisten Großflächenplakate – rund 1000 – aufstellen, wie eine Umfrage ergab. Hinzu kommen etwa 50.000 Kleinplakate im Format DIN A0 oder DIN A1, auf denen in der Regel die Direktkandidaten in den Wahlkreisen für sich werben oder auf ein Thema hingewiesen wird. Die SPD hält mit etwa 700 Großtafeln und 47.000 Kleinplakaten dagegen.

Wahlplakate ...

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