Nahverkehr in Berlin: Bauarbeiten am Ostkreuz gehen in den Endspurt

An dem Verkehrsknotenpunkt mussten auch neue Schienen verlegt werden

Seit 2006 schon wird am Ostkreuz gebaut – und damit ziemlich genau so lange wie am BER in Schönefeld. Doch anders als am neuen Hauptstadtairport gibt es für den wohl wichtigsten Bahnhof im Berliner Nahverkehrsnetz ein konkretes Startdatum. Am 9. Dezember soll die Station, die bei laufendem Betrieb fast komplett erneuert und umgebaut wurde, ihren vollen Betrieb aufnehmen. Zumindest fast: Der Bahnsteig für Verbindungen auf der sogenannten Ostbahn (Richtung Strausberg und Küstrin), mit dessen Bau gerade erst begonnen wird, steht erst ein Jahr später zur Verfügung. Am Ende des Umbaus werden Züge von je acht S-Bahn- sowie Regionalbahnlinien am Ostkreuz halten. Mit mehr als 1500 Zugstopps am Tag gilt es schon heute als der am meisten frequentierte Bahnhof Deutschlands. Mehr als 100.000 Fahrgäste steigen hier ein, aus oder um.

Zurzeit herrscht am Ostkreuz noch Chaos

Derzeit gleicht der Kreuzungsbahnhof allerdings noch einer wuseligen Mega-Baustelle. Fast überall stehen Hinweisschilder mit teils kryptischen Umleitungsempfehlungen. Dazu kommen im Minutentakt Lautsprecherdurchsagen, in denen die Reisenden auf Einschränkungen "aufgrund von Bauarbeiten" sowie die Abfahrt von Bussen im Schienenersatzverkehr (etwa in Richtung Lichtenberg) oder den S-Bahn-Pendelverkehr (zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof) hingewiesen werden. "Wir sind in der heißen Phase unseres Endspurts", erklärte Projektleiter Christian Welzel die vielen aktuellen Unannehmlichkeiten. Doch er konnte am Mittwoch bei einem Baus...

Lesen Sie hier weiter!