Berlin: "Ein Abriss des ICC wird zu Beifallsstürmen führen"

Wolf-Dieter Wolf, Aufsichtsratschef der Messe Berlin

Berlin.  Die Messegesellschaft Berlin trägt viel zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Berlin bei. Doch der Platz rund um den Funkturm ist begrenzt, die Probleme beim Internationalen Congress Centrum ICC ungelöst. Ein Gespräch mit Wolf-Dieter Wolf, dem einflussreichen Aufsichtsratschef der Messe Berlin.

Herr Wolf, Sie sind seit April Aufsichtsratsvorsitzender der Messe Berlin. Wie läuft's?

Wolf-Dieter Wolf: Sehr gut. Die Messe Berlin arbeitet in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich. Der Umsatz wurde in dieser Zeit mehr als verdoppelt. Die Messegesellschaft Berlin gehört in Deutschland zu den drei Gesellschaften, die profitabel arbeiten. Die Messe Berlin gehört in Deutschland zu den sehr wenigen Gesellschaften, die profitabel arbeiten. Und darüber freue ich mich auch sehr: In einer neuen Studie der Investitionsbank Berlin ist deutlich geworden, dass die Messe 2016 für 74 Millionen Euro an direkten Steuereinnahmen für die Stadt gesorgt hat. Die Gäste und die Aussteller haben 2016 rund 1,7 Milliarden Euro in Berlin ausgegeben.

Erreichen Sie das auch 2017?

Wir kennen die Zahlen noch nicht. Aber wir haben in den nächsten Jahren auch noch viel vor mit der Messe. Deshalb haben wir auch die Verträge für die beiden Geschäftsführer bis 2021 / 2022 verlängert. Und die Messe Berlin wird sich in den nächsten Jahren öffentlich mehr bemerkbar machen.

Die großen Leitmessen Grüne Woche, Internationale Tourismusbörse, Internationale Funkausstellung oder Innotrans sind in Berlin gesetzt. Sie sind als Mann...

Lesen Sie hier weiter!