Verkehr in Berlin: Die A 100 wird für Zehntausende zur Staufalle

Am Donnerstag staute sich der Verkehr auf der Rudolf-Wissell-Brücke

Die angekündigten Sanierungsarbeiten an der Rudolf-Wissell-Brücke auf der A100 haben noch nicht begonnen, die befürchteten Staus hingegen schon. Pünktlich zum Beginn des Berufsverkehrs am Donnerstagmorgen quälten sich die Autofahrer in beiden Richtungen nur noch im Schritttempo über die Brücke, die auf 926 Metern die Spree überquert. Massive Verkehrsbehinderungen gab es auch im Norden Charlottenburgs, viele Fahrer hatten die vergebliche Hoffnung, über Nebenstraßen links und rechts der A 100 der Staufalle im Bereich der Brücke zu entgehen.

Betroffen waren vor allem die viel genutzten Umfahrungen im Bereich Kurt-Schumacher-Platz und Bernauer Straße am Tegeler See. Zusätzlich wurden die Auffahrten Siemensdamm (Richtung Neukölln) und Spandauer Damm (Richtung Wedding) gesperrt. Auch der Linienverkehr der BVG war betroffen. Auf den Linien X33 und 133 kam es zu erheblichen Verspätungen, mehrere Busse fielen komplett aus. Zusätzlich behinder t wurde der Verkehr am Donnerstagvormittag durch mehrere Sperrungen des Flughafentunnels Tegel aufgrund von weiteren Bauarbeiten. Im Tagesverlauf entspannte sich die Situation, allerdings immer wieder unterbrochen durch kurze Stauphasen. Zum Feierabendverkehr nahmen die Behinderungen dann wieder deutlich zu.

Ursprünglich sollten auf der Brücke bereits in der Nacht zu Donnerstag die notwendigen neuen Fahrbahnmarkierungen für die Reduzierung von drei auf zwei Fahrspuren in Richtung Süden angebracht werden. Die Arbeiten mussten nach Angaben der Verkeh...

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