1. FC Köln: Stöger dementiert angeblich feststehende Trennung

Verwirrung um den Kölner Übungsleiter: Nachdem Meldungen über seinen Abschied kursierten, dementierte nun Peter Stöger einen Bericht.

Weitere Fragezeichen um die Zukunft von Peter Stöger: Der österreichische Trainer dementierte nach dem 2:2 (0:1) des Bundesligisten 1. FC Köln bei Schalke 04 einen Medienbericht, wonach er seinen Abschied der Mannschaft unmittelbar nach der Partie mitgeteilt habe. "Nein, das stimmt nicht", zitierte der kicker am späten Samstagabend den 51-Jährigen, der den FC im Sommer 2013 übernommen hatte.

Wie das Fachmagazin weiter berichtete, soll es allerdings noch am Samstagabend ein Treffen zwischen dem Coach und den FC-Verantwortlichen geben. Die Zeichen stünden demnach klar auf Abschied. Wenige Minuten nach dem Abpfiff hatte der Express berichtet, Stöger habe in der Kabine bereits sein Aus verkündet.

"Es wird permanent etwas reininterpretiert, wir warten mal, was passiert. Wir haben besprochen, dass eine klare Lösung her muss", sagte Stöger nach Schlusspfiff bei Sky. Bei der anschließenden Pressekonferenz fügte er an: "Es wird eine Entscheidung fallen, heute oder morgen. Ich bin in ständigem Austausch mit der Vereinsführung. Morgen ist um 10 Uhr Training." FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle sagte: "Heute wird nicht mehr viel passieren."

Laut Express soll der bisherige U19-Trainer Stefan Ruthenbeck, zuvor Chefcoach von Zweitligist Greuther Fürth, mit Co-Trainer Kevin McKenna interimsmäßig die Mannschaft übernehmen. Wunschtrainer der Kölner soll Markus Anfang sein, der mit Aufsteiger Holstein Kiel Überraschungstabellenführer der 2. Bundesliga ist.

Köln ist mit drei Punkten nach 14 Spielen ohne Sieg Tabellenschlusslicht im Oberhaus. Der 51-jährige Stöger hatte den Klub aus der 2. Liga bis in die Europa League geführt.