Bericht: Niemand kauft das Essential Phone

Felix Knoke
Essential-Phone

Wenn stimmt, was die Marktforscher von BayStreet Research laut Fierce Wireless herausgefunden haben, dann verkauft sich Andy Rubins Essential Phone ziemlich schlecht. Telko Sprint, der exklusive Anbieter des teuren Sonderhandys, soll bis jetzt nur rund 5.000 Stück losgeworden sein.

Da Essential allerdings auch selbst das Handy verkauft und keine Zahlen nennt, ist das Bild nicht vollständig.

Aber die Sprint-Zahlen, sollten sie stimmen, sagen trotzdem genug: 5.000 verkaufte Einheiten entsprechen Null verkauften Einheiten.

Ein Wunder wäre das nicht: Denn für immerhin 700 Euro bekommt man ein unreparierbares, im Falltest schwächelndes, auf zwei Jahre Android-Updates beschränktes Telefon, das zwar schön aber nicht ganz ausgereift ist.

Aber wer weiß, vielleicht stört das Rubin gar nicht. In einem Interview mit Time hat er mitgeteilt, dass das Essential Phone nur ein Mosaikstein eines viel größeren Plans sei, einen persönlichen digitalen Assistenten für eine ganze Reihe von Geräten zu entwickeln.

Nimmt man wiederum das ernst, dann ist das Essential Phone wohl doch nicht gar so essenziell.

Fierce Wireless