Lucien Favre wird wohl BVB-Trainer - Juve-Routinier Stephan Lichtsteiner kommt nicht

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Lucien Favre wird wohl BVB-Trainer - Juve-Routinier Stephan Lichtsteiner kommt nicht

Einem Medienbericht zufolge wird Lucien Favre neuer BVB-Coach. Stephan Lichtsteiner wechselt demnach auch wegen ihm nicht zu Borussia Dortmund.

Die Ernennung von Lucien Favre zum neuen Trainer von Borussia Dortmund ist offensichtlich nur noch eine Frage der Zeit. Wie der kicker berichtet, haben sich die BVB-Verantwortlichen mit dem langjährigen Gladbach-Trainer bereits auf einen Zweijahresvertrag bis 2020 geeignet. Die Borussia bestätigt dies noch nicht: "Es gibt nichts zu verkünden", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Donnerstag.

Als Ablösesumme für den Coach, der eigentlich noch bis 2019 an den französischen Erstligisten OGC Nizza gebunden ist, sollen die Dortmunder drei Millionen Euro zahlen . Favre hat in der Bundesliga bereits Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach betreut. Der Coach soll nach dem Saisonende in Frankreich beim BVB vorgestellt werden.

Watzke: Das hat dem BVB in der letzten Saison gefehlt

Watzke hielt sich auch im Interview mit der Rheinischen Post noch bedeckt, gab dem neuen Trainer unabhängig vom Namen aber schon Aufgaben mit. "Er muss die Mannschaft stabilisieren und dafür sorgen, dass sie ein Stück weit Freude am Job zurückgewinnt", sagte er.

Dem BVB habe es in der abgelaufenen Saison an Führungskraft und Aggressivität gefehlt. Zudem, betonte Watzke: "Wir haben zu sehr allein auf das spielerische Vermögen gesetzt." Die Borussia habe den Einzug in die Champions League "ein Stück weit geschenkt" bekommen.

Lichtsteiner: "Ich gehe nicht zum BVB"

Außerdem berichtet das Blatt, dass Favre bereits die ersten Entscheidungen beim BVB getroffen haben soll, indem er die Verpflichtung von Stephan Lichtsteiner zum BVB abgelehnt habe. Der Rechtsverteidiger von Juventus bestätigte anschließend gegenüber dem Schweizer Blatt Blick : "Ich gehe nicht zum BVB. Wir haben uns nicht gefunden. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen."

Der 34-Jährige war in den vergangenen Wochen von mehreren Medien als erste fixe Verpflichtung für die kommende Saison gehandelt worden . Der Routinier wird seinen Vertrag bei Juventus definitiv nicht verlängern und kündigte zuletzt an, einen neuen Arbeitgeber "ganz weit weg" von Turin zu finden. Auch die Young Boys aus Bern sollen Interesse haben.

Dem BVB stehen mit Lukasz Piszczek, Jeremy Toljan und Erik Durm drei potentielle Rechtsverteidiger zur Verfügung. In der abgeschlossenen Saison unterlagen aber alle Drei Leistungsschwankungen und hatten vermehrt mit Verletzungen zu kämpfen.