Bericht: Johnson&Johnson reduziert seine Impfstoff-Wochenlieferung an die EU um die Hälfte

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Die Lieferengpässe bei für die EU bestimmten Corona-Impfstoffen halten an: Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen EU-Vertreter berichtet, wird der Pharmakonzern Johnson&Johnson in dieser Woche nur die Hälfte der angekündigten Liefermenge an die EU liefern.

Grund für die reduzierte Lieferung seien demnach Mängel bei den für die Impfstoffproduktion benötigten Rohstoffen. Der EU-Vertreter konnte Reuters nicht beantworten, ob auch die für kommende Woche angesetzte Johnson&Johnson-Lieferung von Corona-Impfstoffen kleiner ausfallen wird.

"So wie wir es verstehen, gibt es nur eine zeitlich begrenzte Einschränkung der Lieferungen, die später wieder aufgefangen werden soll" sagte ein Sprecher der EU-Kommission der Nachrichtenagentur. Die EU erwarte, dass die geplante Liefermenge von 55 Millionen Johnson&Johnson-Impfstoffdosen für das zweite Quartal 2021 erreicht werde. Bisher seien nur knapp 5 Millionen Impfstoffdosen von Johnson&Johnson geliefert worden, berichtet Reuters.

Eine Sprecherin von Johnson&Johnson sagte der Nachrichtenagentur, dass Unternehmen sei entschlossen, seine Lieferversprechen an die EU für dieses Jahr einhalten zu können.

jg