Bericht: Jens Todt muss beim Hamburger SV gehen

Der Sportchef fällt angeblich der miserablen Saison zum Opfer und muss früher oder später seinen Hut nehmen.

Der akut abstiegsgefährdete Bundesligist Hamburger SV wird sich von seinem Sportdirektor Jens Todt trennen. Dies berichtet Sport1. Demnach soll Todt spätestens in der kommenden Saison nicht mehr im Amt sein. Wahrscheinlicher sei aber sogar eine Trennung "in Kürze".

Ex-Profi Todt, der zuvor erfolgreich beim Karlsruher SC gearbeitet hatte, ist seit Januar 2017 Sportchef des HSV. Nachdem in der Vorsaison noch der Klassenerhalt gelungen war, droht Hamburg aktuell wieder der erste Abstieg der Rothosen aus der Bundesliga und daher gibt es auch massig Kritik an Todts Arbeit und seiner Kaderzusammenstellung.

Hunke: Bruchhagen entlässt Hollerbach beim HSV nicht

Kritische Töne gibt es an der Alster nicht nur wegen Todt, sondern mittlerweile auch wegen des neuen Trainers Bernd Hollerbach. Der langjährige HSV-Verteidiger ist nach fünf Spielen noch sieglos und verlor zuletzt auch das Nord-Derby gegen Werder Bremen. Das Abendblatt berichtet, auf der jüngsten Aufsichtsratssitzung sei bereits darüber gesprochen, ihn wieder zu entlassen.

Ex-HSV-Präsident Jürgen Hunke glaubt aber nicht, dass es dazu kommen wird. Auch, weil die Trainerfrage eine Entscheidung des Vorstands und seines Vorsitzenden Heribert Bruchhagen ist.

Hunke sagte bei Sport1: "Heribert Bruchhagen wird das nie machen. Er setzt keinen Trainer vor die Tür, nur in der allergrößten Not. Das hat er erst zwei Mal gemacht, in Frankfurt mit Friedhelm Funkel und zuletzt mit Markus Gisdol."