Bericht: Arturo Vidals Verletzung war so schlimm, dass das Karriereende drohte

Arturo Vidal schwärmte mit einem Augenzwinkern von einem möglichen Transfer nach Rio. Giovane Elber hofft insgeheim, dass mehr dahintersteckt.

Die Knieverletzung von Bayern Münchens Mittelfeldspieler Arturo Vidal entpuppte sich als so schwerwiegend, dass dem Chilenen gar das Ende seiner Karriere drohte. Dies berichtet der kicker.

Demnach sei bei dem Ex-Juventus-Star während einer Knieoperation Mitte April nicht nur ein freier Gelenkkörper entfernt worden. Es soll sich außerdem die Meniskusaufhängung in Vidals Knie gelöst haben, diese sei neu fixiert worden. Im schlimmsten Fall hätte dem 30-Jährigen das Ende der Laufbahn gedroht.

Vidal hatte sich am 15. April im Training des FCB verletzt, als er einen großen Schritt machte, um einen Ball noch zu bekommen und sich dabei das Knie verdrehte. Zwei Tage später verkündete der Klub das Saisonaus des zentralen Mittelfeldspielers, der sechs Wochen lang eine Spezialschiene am Kniegelenk tragen muss.

Vidal-Zukunft bei Bayern wird wahrscheinlicher

Eine Zukunft in München wird angesichts der langen Verletzungspause wahrscheinlicher. Vidals Vertrag bei den Bayern läuft noch bis 2019. Angeblich sind der FC Chelsea und Inter Mailand an ihm interessiert. Ob sie aber die zu erwartende happige Ablöse für einen verletzten Spieler hinblättern, ist fraglich.

Vidal wechselte 2015 für 37,5 Millionen Euro Ablöse von Juventus an die Säbener Straße. In dieser Saison absolvierte er 35 Pflichtspiele und lieferte dabei acht Scorerpunkte (sechs Treffer, zwei Assists).