Berater bestätigt: SSC Neapel will Bernd Leno, Bayer stellt sich quer

Das 1:1 gegen den FCA war ein kleiner Dämpfer für die Werkself. Bernd Leno freut sich dennoch über die neuen Ansätze von Trainer Herrlich.

Der Berater von Torwart Bernd Leno hat bestätigt, dass die SSC Neapel Interesse am Schlussmann von Bayer 04 Leverkusen hat. "Es gibt Kontakt zu Neapel, aber ich beteilige mich nicht an Spekulationen", sagte Uli Ferber den Stuttgarter Nachrichten

Dem Bericht der Tageszeitung zufolge sollen die Azzurri der Werkself 23 Millionen Euro für den deutschen Nationalspieler bieten. Zu wenig für Leverkusen, erklärte Bayer-Kaderplaner Jonas Boldt im Gespräch mit dem kicker doch: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Verein eine Summe in diesem Sommer bezahlt, bei der wir schwach werden." Und weiter: "Wir haben uns zu dem Thema bereits geäußert: Wir wollen Bernd nicht abgeben."

Der Hintergrund: Die Frist, um Lenos Ausstiegsklausel über 25 Millionen Euro zu ziehen, ist abgelaufen. Leverkusen fordert mittlerweile mehr als 30 Millionen Euro für seinen Schlussmann.

Leno als Reina-Ersatz

Die SSC würd auf der Torwartposition gerne nachbessern, ist die Nummer eins Pepe Reina doch mittlerweile in die Jahre gekommen. Leno wäre der vierte fixe Transfer, nachdem bisher bereits Nikola Maksimovic (vom FC Turin), Marko Rog (nach Leihe von Dinamo Zagreb) und Adam Ounas (von Girondins Bordeaux) kamen. 

Lenos Vertrag in Leverkusen läuft noch bis 2020, im September 2016 hatte er seinen Kontrakt verlängert. Der fünfmalige deutsche Nationalspieler hat mittlerweile 200 Bundesligaspiele absolviert, in denen er 64-mal ohne Gegentor blieb.