Benedict Cumberbatch: 'Dr. Strange' will Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen

Benedict Cumberbatch (45) ist wie viele andere Menschen auch erschüttert von den Vorgängen in der Ukraine. Der Schauspieler ('Dr. Strange') will helfen und hat sich beim britischen Programm Refugees At Home angemeldet.

"Ich möchte Menschen Stabilität geben"

Jetzt wartet der 'Sherlock'-Star darauf, dass eine Familie aus dem vom Krieg zerstörten Gebiet bei ihm einzieht. Schon bald soll es losgehen, wie er Sky News verriet. "Sie haben es aus der Ukraine herausgeschafft. Ich schaue mir jeden Tag an, wie es weitergeht", erklärte der Brite. "Leider brauchen sie medizinische Behandlung. Mehr kann ich im Moment nicht sagen, denn das würde ihre Privatsphäre verletzen. Wenn ich zu viel darüber erzähle, wann sie kommen und wie alles abgewickelt wird, ist auch meine Privatsphäre nicht gewährleistet. Ich möchte ihnen aber etwas Stabilität geben nach allem Chaos, welches sie erlebt haben, und das ist bei mir zuhause."

Benedict Cumberbatch hilft auch finanziell aus

Doch die Familie, die direkt bei ihm einzieht, sind nicht die einzigen Flüchtlinge, die von Benedict Cumberbatchs Großzügigkeit profitieren. So greift er auch Ukrainer*innen mit Wohnsitz in Großbritannien unter die Arme, die Verwandte aufnehmen. Große Familien unterzubringen sei jedoch kostspielig, und so "habe ich versucht, in einigen Fällen finanziell zu helfen." Das Programm Refugees At Home sei ein toller Einstieg "für all diejenigen, die ihre Unterstützung anbieten wollen." Dort würde man den Menschen zur Seite stehen, denn auch die besten Gastgeber*innen könnten nicht immer die komplexen Probleme bewältigen, die Geflüchtete oft haben. "Die Menschen machen eine Menge. Es macht mich sehr stolz. Sehr stolz auf unser Land und sehr stolz auf das, was wir als Menschen erreichen können", so Benedict Cumberbatch.

Bild: Richard Lincoln/Cover Images

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