"Nicht bemüht" - Ein Jahr nach OEZ-Amoklauf: Vorwürfe gegen Kultusministerium

Anja Perkuhn

Die Polizei hat aus dem Amoklauf Konsequenzen gezogen – Bayerns Schulen nicht, kritisiert Politikerin Eva Gottstein.

Eva Gottstein hat vergleichsweise viel Verständnis: Die stellvertretende Vorsitzende des Innenausschusses und Landtagsabgeordnete (Freie Wähler) war vor einigen Jahren noch Direktorin an einer Realschule und Beratungslehrerin. Sie weiß, dass es an Schulen nur schwer möglich ist, jede Entwicklung und jeden Zwischenfall zu betreuen. Umso dringender will sie ihre Fragen beantwortet haben, die sie bereits mehrmals bei Sitzungen des Innenausschusses und des Innenministeriums zum OEZ-Amoklauf gestellt hat – zuletzt auch als offizielle Anfrage ans Kultusministerium. Bei diesen Fragen geht es um den mit dem Thema Mobbing im Zusammenhang mit der Tat. Unter anderem will die Politikerin wissen, ob es eine Aufarbeitung seitens des Kultusministeriums gibt. Auch, welche Konsequenzen das Ministerium aus dem Schluss zieht, der Amoklauf sei auf Mobbing zurückzuführen.

"Meine Angst ist, dass man aus diesem Fall nichts gelernt hat“, sagt Gottstein. "Die Polizei macht sich alle Mühe, minuziös den Ablauf ihres Einsatzes abzuklären.
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