Beliebter Wachmacher: Darum sollten Sie Kaffee niemals nach dem Aufstehen trinken

·Lesedauer: 2 Min.

Der Kaffee am frühen Morgen gehört für viele zur täglichen Routine – ist aber keine gute Idee. Diejenigen von uns, die sich ohne ihren ersten Kaffee nicht lebensfähig fühlen, sollten eine Sache unbedingt beachten.

Der Koffeinkick zur frühen Stunde hat seine Tücken
Der Koffeinkick zur frühen Stunde hat seine Tücken
© Luke SW

Alle Kaffeeliebhaber:innen müssen jetzt ganz stark sein, denn: Wer sofort nach dem Aufstehen einen Schluck des beliebten Heißgetränks zu sich nimmt, macht leider alles falsch.

Kein Kaffee nach dem Aufstehen – dank Cortisol

Der britische Chirurg und Mega-TikTok-Star Dr. Karan Raj erklärte in der Sendung "BBC Morning Live", warum wir alle schnellstens damit aufhören sollten, heißen Kaffee nach dem Aufstehen zu trinken: Kaffee liefert einen Energieschub, den unser Körper allerdings in Form von Cortisol (auch Hydrocortison) schon selbst nach dem Aufwachen bildet. Zwischen 8 und 9 Uhr morgens ist der Wert des Cortisols im Körper besonders hoch. Cortisol ist ein Stresshormon. Es aktiviert den Stoffwechsel und sorgt dafür, dass wir uns wach fühlen. Wenn wir direkt nach dem Aufstehen einen Kaffee trinken, schmeckt er zwar gut, leistet aber keinen zusätzlichen Beitrag zum Wachwerden. Einige Expert:innen sind der Meinung, die Wirkung des Koffeins würde sogar nachlassen, wenn wir um diese Uhrzeit regelmäßig Kaffee trinken.

Der beste Zeitpunkt für einen Kaffee am Morgen

Mit dem heißen Kaffee direkt nach dem Aufstehen verwirren wir also unseren Körper nur und greifen in den natürlichen Aufwachprozess ein. Erst wenn unser Cortisol-Level abfällt und unsere Energie nachlässt, sollten wir uns den Koffein-Boost holen. Expert:innen raten dazu, frühestens eine Stunde nach dem Wachwerden den Gang in die Küche anzutreten, um sich einen Kaffee aufzusetzen. Dann sinkt der Wert des Cortisols im Körper und das Koffein zeigt seine Wirkung.

Verwendete Quellen: fitforfun.de, wmn.de





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